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Chapter one: Das neue Schlüsselschwert

>> Traverse - früher einmal eine wunderschöne Stadt in der jeder eigentlich jeden kannte. Jeden Tag konnte man durch die Stadt gehen ohne auch nur ein grimmiges Gesicht zu sehen.
Doch jetzt ... steht diese Stadt in Flammen.
Die Flammen steigen immer höher und es sieht so aus als wollten sie auch noch den Himmel in Brand setzten. Wohin man sich auch dreht, überall sieht man nur Tod und Verderben. Dort - am Haus, stirbt grade ein Mann und dort drüben sehe ich wie ein kleines Kind um seine grade verstorbene Mutter weint. Und vor mir? Vor mir liegt Sora, der Träger des Schlüsselschwertes - tot.
"Gute Arbeit kleiner. Nun wird uns Sora nie wieder in die Quere kommen." <<

"UAAAH!!!"Aros schreckte hoch. Er schwitze vor Schreck und atmete schwer.
"Schon wieder ..." Er verdeckte mit seiner rechten Hand sein rechtes Auge und schaute bedrückt. "Schon wieder so ein Traum in dem Sora ..."
Aros atmete tief durch, stand auf und ging zum Fenster. Er zog die Vorhänge zurück und schaute hinaus auf die Straßen der Stadt Padres. Die Straßenlaternen spendeten den Straßen nur wenig Licht.
Nur der volle Mond erhellte die Gassen der Stadt. Er öffnete das Fenster, lehnte sich auf den Fenstersims und schaute hoch zum Himmel.
>Wie mag es meinem Bruder und meiner Mutter wohl gehen. Seit Vater und ich vor 10 Jahren Traverse verlassen haben, habe ich immer seltener von ihnen gehört. Und seit kurzem melden sich die beiden gar nicht mehr. Ob was passiert ist?< Aros schreckte hoch und hielt für einen Moment inne.
Dann streckte er sich einmal und schlug sich leicht auf die Wangen. "Ach ... bestimmt ist alles in Ordnung. Was mache ich mich überhaupt verrückt?" Aros kicherte doch verstummte wieder.
"Aber ... was ... wenn nun doch etwas passiert ist und .. ich deshalb solche Alpträume habe?" Aros wurde plötzlich kreidebleich. Mit einem ruck drehte er sich in sein Zimmer und sank zu Boden.
>Bestimmt bilde ich mir alles nur ein. Den beiden geht es bestimmt ...<
Aros konnte seinen Gedankengang nicht beenden denn er hörte plötzlich einen Schrei von der Straße. Er erschrack, stand auf und schaute aus dem Fenster. Er sah einen älteren Mann ... und ein Wesen das er nicht identifizieren konnte. Es hatte Arme, Beine und Augen ... aber dennoch war es kein Mensch.
Dieses Wesen drängte den Mann in die Enge und war im Begriff ihn anzugreifen. Ohne nachzudenken sprang Aros aus dem Fenster das sich im 2. Stock befand und rannte zum Ort des Geschehens.
"Bitte ... bitte tu mir nichts ...", bat der Mann, der fast am Ende seiner Kraft war. Das Wesen legte seinen  Kopf zur Seite und hielt für einen kurzen Moment inne.
Doch plötzlich holte es zum Schlag aus ...
"STOP!!!" Das Wesen und der Mann zuckten zusammen. Hinter dem Wesen stand Aros. Es drehte sich zu ihm um und riss mit einem mal vor staunen die beiden gelbglühenden Augen auf.
"Was immer du auch bist, lass auf der Stelle diesen Mann in Ruhe!!!" Der Mann zitterte immer noch am ganzen Körper und hoffte nur, dass das Wesen verschwindet und seinem "Held" nichts passieren würde.
"Na komm!!! Fang mich doch!!!", rief Aros und rannte in Richtung Strand. Das Wesen folgte ihm.
Mittlerweile kamen auch andere Stadtbewohner die von dem Lärm geweckt worden sind zum Ort des Geschehens. "Ist alles in Ordnung?", fragte ein schwarzhaariger Mann, etwa Mitte 40, den älteren Herrn. "Ja ... mit mir ist alles in Ordnung."
"Was ist denn geschehen?", fragte eine Frau.
"Ich war auf dem Weg nach Hause als mich plötzlich ... irgendein ... Ding ... angriff."
"Ein Ding?", wiederholte ein blonder Mann.
"Ja ... ich konnte es nich indentifizieren."
"Und wo ist das Wesen nun hin?", fragte der schwarzhaarige Mann.
"Ein junger Mann mit schwarzen Haaren, blauen Haarsträhen und klaren blauen Augen lockt das Biest grade zum Strand."
"Schwarze Haare? Klare blaue Augen? DAS IST MEIN SOHN!!", schrie der schwarzhaarige Mann plötzlich. Gemeinsam mit den anderen wachen Stadtbewohnern rannte er nun zum Strand.
Aros und das merkwürdige Wesen standen sich nun schon am Strand gegenüber.
>Super. Ich bin auch ein Trottel. Da locke ich das Biest schon zum Starnd und vergesse natürlich mir irgendeine Waffe mitzunehmen.<
Das Wesen beobachtete Aros ganz genau. Es schaute ihn so an als würde er ihn kennen und während Aros noch überlegte wie er gegen das Wesen kämpfen wollte, griff dieses ihn schon an.
>Verdammt!!! Was soll ich jetzt tun?!?<
Das Wesen sprang in die Luft und flog mit gespitzen Krallen direkt auf Aros zu. Dieser riss die Arme hoch und kniff die Augen zu.
In diesem Moment kamen die Stadtbewohner und Aros's Vater beim Strand an.
Als Aros's Vater sah in welcher Situation sich sein Sohn befand schrie er vor Angst nach diesem.
Und plötzlich ... ein grelles violette schwarzes Licht. Eine Art Plasmakugel tauchte bei Aros und dem Wesen auf und wurde immer größer, sodass der ganze Strand in ihr eingehüllt war. Doch vor den Stadtbewohnern machte sie halt. So als wollte sie nur Aros und das Wesen in sich haben. Aros's Vater und die anderen verstanden nicht was los war.

Im inneren der schwarzvioletten Plasmakugel wurde das Wesen durch den Druck der entstanden war zurückgeschleudert.
Aros öffnete seine Augen ein bisschen und merkte das er etwas schweres in seiner rechten Hand hielt. Nun riss er seine Augen auf und er sah, dass es ein Schwert war. Es war schwarz mit einem blauen Schimmer, der Griff war so dunkel blau das er schon fast schwarz schien. Aros griff das Schwert nun auch mit der linken Hand, hielt es in die Höhe und betrachtete es von oben bis unten. Er bemerkte dass das Schwert einem Schlüssel ähnelte und das es am Griff einen kleinen Anhänger hatte, doch er hatte keine Zeit sich diesen genauer anzusehen da das Wesen ihn wieder angriff.
"Ich hab zwar keine Ahnung was hier eigentlich los is, aber langsam HAB ICH ECHT DIE SCHNAUZE VOLL VON DIR!!!", schrie Aros und rannte dem Wesen entgegen. Das Wesen zückte seine Krallen, Aros holte zum Schlag aus ... ein Knall. Die Plasamkugel explodierte und die Stadtbewohner flogen einige Meter vom Strand weg.
Eine riesige Staubwolke zog rasend schnell durch Padres. Nach einiger Zeit legte sich der Staub und die Stadtbweohner kamen langsam wieder zu sich.
"AROS!!!", schrie sein Vater. Er rannte so schnell er konnte zurück zum Strand. Auch die anderen Stadtbewohner gingen wieder zurück zum Strand.
Doch dort hatte sich der Staub noch nicht gelegt. Man konnte nichts erkennnen. Das einzige was man gehört hatte, war das ruhige rauschen des Meeres.
"Aros ..."
Aros's Vater schaute verzweifelt in die riesige Staubwolke und hoffte endlich seinen Sohn erkennen zu können.

Allmählich legte sich die Staubwolke und man konnte schon wieder einige Umrisse erkennen. Einige Zeit später war die Staubwolke ganz verschwunden und am Strand lag Aros - bewusstlos. Sowohl das Schwert als auch dieses merkwürdige Wesen waren verschwunden.
Aros's Vater rannte zu seinem Sohn und drehte ihn vorsichtig auf den Rücken. Auch die anderen Stadtbewohner kamen zu den beiden.
"Ist mit ihm alles in Ordnung, Herr Haruko?", erkundigte sich eine rothaarige Frau.
"Ich weiß es nicht. So wie es aussieht hat er nur einige Schürfwunden."
Jedermann hielt den Atem an. Was war geschehen? Was war in der Plasmakugel geschehen? Wo war dieses komische Wesen hin verschwunden?
Aros's Vater und einer der Stadtbewohner hieften Aros vorsichtig auf einen Bademantel den sie von einer Frau bekommen hatten um Aros dann nach Hause zu tragen. Aros's Vater war von Beruf Arzt und hatte alles was er brauchte um Aros ärtzlich zu versorgen zuhause.

"Was für eine unglaubliche Kraft."
"Er scheint doch der richtige zu sein ..."
"Sieht ganz so aus. Und wann soll's losgehen?"
"Bald mein Lieber ... bald ..."



To be continued ...
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chaste & yvi